Apr
07

Lenkgetriebe Autoteile und Ersatzteile

Lenkgetriebe am Auto

Lenkgeometrie und Lenkgetriebe in Bezug auf Autoteile

Die Drehungen am Lenkrad wandelt ein Lenkgetriebe – es sitzt hinter dem Motor vor der Trennwand zum Innenraum – in eine hing- und hergehende Bewegung um, damit die Vorderräder zur Seite schwenken können. Das Auto hat eine Zahnstangenlenkung. Ein Zahnrad (Ritzel) am Ende der Lenksäule greift in eine gezähnte Stange ein und verschiebt diese je nach Drehung am Lenkrad nach rechts oder links. Diese Bewegungen übertragen die beiden an der Zahnstange angeschraubten Spurstangen auf die schwenkbaren Radzapfen (Achsenschenkel) und damit auf die Räder.
Durch eine bestimmte Schrägstellung der Federbeine wurde noch ein Effekt erzielt, der ebenfalls auf die Lenkung Einfluss hat: Das ist der spurstabilisierende Lenkrollradius. Das kann man sich so vorstellen: Wir verbinden den oberen und den unteren Lagerpunkt des Federbeins mit einer gedachten Linie und schauen, wo diese (verlängerte nach unten) auf den Boden auftrifft. Beim Passat beispielsweise ist der Auftreffpunkt außerhalb der Reifenmitte.
Damit wird eine Umkehr der Kräfte erzielt, die auf das Rad wirken. Ist beispielsweise die Bremse am linken Vorderrad defekt, würde der Wagen beim Bremsen nach rechts ziehen. Nicht so beim Passat. Die am Rad ansetzende Kraft wirkt gewissermaßen entgegengesetzt auf das Fahrwerk, und die Tendenz zum Ausbrechen des Wagens wird ausgeglichen. Bei der Servolenkung dient die Zahnstange im Lenkgetriebe gleichzeitig als Kolben.

Presseartikel von Renet Autoteile Netzwerk Gmbh