Apr
07

Lichtmaschine Autoteile

Lichtmaschine am Auto

Unter Autofahrern hat sich der Begriff Lichtmaschine bezügliche Autoteile für den Stromerzeuger eingebürgert, obwohl andere, mindestens ebenso wichtige Stromverbraucher ebenfalls mit elektrischer Energie gespeist werden müssen. Bei stehendem Motor besorgt dies die Batterie. Sobald der Motor läuft, tritt dann der Generator in Aktion.

Im Auto sitzt eine Drehstrom-Lichtmaschine, vom Motor über einen Keilriemen in Schwung versetzt. Im Drehstrom-Generator gibt es nichts zu schmieren, und selbst die Schleifkohlen halten 80 000 km und mehr.
Im Auto sind je nach Motor und eventueller Sonderausstattung Lichtmaschinen mit 65 oder 90 Ampere Leistung eingebaut. Bei einer maximalen Spannung von 14 Volt sind das 910 oder 1260 Watt. Zwei Drittel dieser Leistung werden bereits bei 2000 Lichtmaschinen-Umdrehungen erzeugt. Da der Generator zur Motorkurbelwelle übersetzt ist, dreht er schneller als der Motor. Bei einer Übersetzung von knapp 1 : 2 liegen die 2/3 Leistung bereits bei etwas erhöhter Leerlaufdrehzahl an.
Die Lichtmaschine liefert 14 Volt Ladespannung im 12-V-Bordnetz, denn nur durch diesen kleinen Spannungsunterschied kann Strom zur Batterie fließen, damit diese aufgeladen wird.
Der Generator erzeugt Wechselstrom. Da die Batterie mit Gleichstrom geladen werden will, besorgen Halbleiter-Dioden die notwendige Gleichrichtung des Wechselstromes. Die Dioden sind empfindlich gegen zu hohe Spannungen. Deshalb: Bei laufendem Motor darf kein Kabel zwischen Akku und Maschine gelöst bzw. wieder angeschlossen werden.